Deutsch

Natürlich können wir auch deutsch sprechen. Ich wurde in Deutschland geboren und bin auch dort aufgewachsen. Schon als kleines Kind stand in den Augen meiner Mutter einer Karriere als Architekt nichts im Weg, denn meine Freizeit verbrachte ich nicht wie andere Jungs in meinem Alter auf dem Fußballplatz sondern an meinem Schreibtisch, wo ich meine Traumhäuser zeichnete. In der Schule waren dann Englisch, Mathematik und Geographie meine Lieblingsfächer, außerdem entwickelte ich ein gewisses Interesse an der Politik, sodass es auch nicht verwunderlich ist, dass ich in diesen Fächern mein Abitur machte. 

Nach einer mehr oder minder erfolgreichen Bundeswehrkarriere entschloss ich mich bei der Sparkasse ein duales BWL-Studium zu absolvieren. Als ich dann Rentnern Bausparverträge verkaufen sollte, kündigte ich und fing an der Humboldt Universität in Berlin an Geographie und Mathematik auf Lehramt zu studieren. 

Meine Leidenschaft für die englische Sprache konnte ich nie wirklich ablegen und ging als einziger Nicht-Englisch-Lehramtsstudent im Jahr 2006 an eine Schule in England und unterrichtete Deutsch als Fremdsprache im Rahmen eines Austauschprogramms des Pädagogischen Austauschdienstes und des British Councils. Nachdem ich wieder in Berlin war, fing ich in der Nachrichtenredaktion der Deutschen Welle an als Redaktionsassistent zu arbeiten, beendete nebenbei mein Studium und unterrichtete dann vor allem Schüler mit Migrationshintergrund an einer Schule in Berlin-Neukölln. 

Wie das Leben manchmal so spielt, verschlug es mich der Liebe wegen nach Toronto, wobei ich nie zuvor in Kanada, geschweige denn in Nordamerika war. Meine bevorzugten Reiseziele lagen eigentlich im Nahen Osten. Mittlerweile bin ich hier verheiratet, habe meine Immobilienmaklerkurse belegt und entschloss mich nach drei Jahren als Makler zusammen mit Andrea Thompson ein eigenes Team zu eröffnen.

Ich bin sehr glücklich Toronto mein Zuhause nennen zu können und um ehrlich zu sein, kenne ich mich hier mittlerweile besser aus als in Berlin. Ich werde oft gefragt, warum ich mir den Stress und die vielen Arbeitsstunden antue, aber das Lächeln eines glücklichen Kunden entschädigt für vieles.